Jun.-Prof. Dr. K. Groß & Dr. A. Schumacher

ELKE
Experimentieren – Lernen – Kompetenzen Erwerben

Außerschulische Lernorte wie Schülerlabore stellen eine besondere Möglichkeit dar, das Interesse und die Motivation der Schüler*innen für das Fach Chemie und die Naturwissenschaften im Allgemeinen zu fördern. Damit Schülerlabore eine sinnvolle, d. h. lernwirksame Ergänzung zum Chemieunterricht darstellen, müssen solche non-formellen Lernorte sowohl im Hinblick auf ihre Inhalte als auch im Hinblick auf ihre didaktisch-methodische Gestaltung an den Regelunterricht angebunden werden.

Konzeption ELKE

ELKE ist das Ergebnis neuerer chemiedidaktischer Erkenntnisse sowie einer breit angelegten Fragebogenstudie (2013–2016) im Rahmen der Schülerexperimentiertage des Instituts für Chemie und ihre Didaktik (vgl. Groß & Schumacher, 2015). ELKE stellt sowohl ein klassisches Schülerlabor für Schüler*innen als auch ein Lehr-Lern-Labor für angehende Lehrer*innen dar. ELKE kann dabei für beide Formen im Hinblick auf den Inhalt (Was?), die Art und Weise des Lernens (Wie?) und die Ziele (Wozu?) ausdifferenziert werden.

Abbildung 1: Konzeption ELKE. Experimentieren (Was?) – Lernen (Wie?) – Kompetenzen Erwerben (Wozu?)

ELKE als Schülerlabor erreicht durch den Einsatz von curricular anbindungsfähigen Inhalten und durch ihre kompetenzorientierte Gestaltung eine lernwirksame Vernetzung mit dem Chemieunterricht. ELKE als Lehr-Lern-Labor knüpft an die universitäre Lehrerbildung an, indem die Studierenden frühzeitig bei der Gestaltung, Durchführung und Reflexion eines kompetenzorientierten Chemieunterrichts unterstützt werden.

ELKE ist in Bewegung

Die Konzeption von ELKE besitzt das Potential stetig weiterentwickelt zu werden. So können sowohl weitere chemische und naturwissenschaftliche Inhalte erschlossen als auch naturwissenschaftsdidaktische Schwerpunkte, die aktuelle bildungspolitische Themen aufgreifen, gesetzt werden. So fokussiert zum Beispiel ELKE S. Aspekte des sprachsensiblen Fachunterrichts, der besonders Schüler*innen mit Migrationshintergrund im Blick hat. ELKE I. setzt sich mit der Entwicklung und Gestaltung von inklusiven Lernumgebungen und ELKE F. mit Formen des forschenden Lernens auseinander.

Weitere Informationen

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